Regenerative Therapien

Unsere Klinik bietet Ihnen ein weites Spektrum der regenerativen Therapien für Gelenk- und Sehnenverletzungen an.

Im folgenden möchten wir Ihnen die möglichen Therapieoptionen vorstellen:

 

Tendo Plus:

Hierbei handelt es sich um ein spezielles, weichteiladaptiertes Präparat zur Behandlung von akuten und chronischen Sehnen- und Bandverletzungen.

Es regt die körpereigene Bildung von Hyaluronsäure an und bewirkt eine schnellere Bildung und besser vernetzten Fibrinmatrix im Sehnengerüst.

Die körpereigene Entzündungsreaktion wird reduziert und die Heilung durch ein Remodeling des verletzten Gewebes optimiert.

PRP – Plattlet Rich Plasma:

In der Humanmedizin bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt, hat diese Form der regenerativen Therapie seit einigen Jahren auch Einzug in die Veterinärmedizin erhalten. Der große Vorteil ist hierbei, dass es sich um eine Form der Eigen-blutbehandlung handelt und somit sehr gut verträgliche hochkonzentrierte körper-eigene Stoffe enthält.

Das heilungsunterstützende Prinzip, liegt in der Anreicherung der thrombo-zytenhaltigen Fraktion des Blutes. Das wird erreicht, indem das entnommene Blut mit Aktivatoren versetzt und zentrifugiert wird. Der Überstand des Zentrifugats enthält dann neben hochkonzentrierten Thrombozyten circa 20 verschieden Wachstums-faktoren, unter anderem Interleukine, Zytokinantagonisten und verschiedene Wachs-tumsfaktoren. Diese Vielzahl körpereigener Stoffe wirkt sich entzündungshemmend und heilungsfördernd auf das verletzte Sehnengewebe aus.

Dieses Produkt kann in unserer Klinik oder auch im heimatlichen Stall hergestellt und appliziert werden.

ACS- Autologes konditioniertes Serum:

Im Jahre 2003 erstmalig in der Pferdemedizin beschrieben, findet die ACS beim Pferd zur regenerativen Unterstützung von Arthritiden Anwendung.

In unserer Klinik greifen wir auf das Produkt IRAP ® zurück. IRAP steht für Interleukin 1 –Rezeptor–Antagonist–Protein. Ziel der Therapie ist es, den geschädigten Gelenk-knorpel bei seiner Heilung und Regeneration zu unterstützen. Dazu wird dem zu behandelnden Pferd unter aseptischen Bedingungen mit einer patentierten Spezial-spritze Blut entnommen. In dieser Spritze sind Chromsulfatkugeln enthalten, die in der folgenden Inkubationszeit, in einem speziellen Inkubationsschrank, von 24 Stunden bei 37 Grad Celsius die enthaltenen Blutbestandteile anregen die speziellen Interleukin1 Rezeptorantagonist Proteine zu bilden. Aus einer Spritze können mehrere Portionen gewonnen werden, die bis zu Ihrem Einsatz bei minus 18 Grad Celsius gelagert werden können, was eine mehrmalige Behandlung ermöglicht.